Sie haben Schimmelbefall in Ihren Wohnräumen Aufgrund eines Wasserschadens oder wegen zu feuchter Raumluft? Dann sollten Sie uns schnellstens kontaktieren!

 

Schimmelbefall in Wohnräumen birgt große Gesundheitliche Risiken in sich mit nicht absehbaren Folgen für Ihre Gesundheit.

 

Um Ihnen die Gefahren bildlich vor Augen zu holen, stellen wir Ihnen hier einige Informationen zum Thema Schimmelbefall bereit.

SchimmelSchimmelbefallTab-Name

Aus dem Mittelhochdeutschen stammt der belegbare Begriff „Schimmel“ (sichtbare Flecken auf Materialien, die bei Feuchtigkeit entstanden sind)  und wird etwa seit dem 9. Jahrhundert verwendet, lange bevor man überhaupt etwas über Schimmelpilze und den Schimmelbefall wusste.

 

Aus den Gesundheitsregeln des Johannes Curio von 1545 geht schon hervor, wie er Schimmel beobachtete und beschrieb, aber sich nicht erklären konnte, wie dieser sich fast von alleine weiterentwickeln konnte.

 

„Der Geruch der Schimmelpilze sei unerträglich, wie in manchen Häusern, die wegen mangelnder Belüftung stark nach Fäulnis riechen und daher stark von Schmutz und Schimmel befallen sind.“So erklärte er diesen.

 

Erst viel später entdeckte man, dass der so genannte Schimmel durch mikroskopisch kleine Pilze und Bakterien entsteht.

 

Heute weiß man, dass der Schimmelbefall durch Schimmelpilze, Hefen und Bakterien hervorgerufen wird.

 

Bei ausreichender Feuchte, in oder auf Materialien, mit organischen Verschmutzungen können Schimmelpilze und Bakterien wachsen.

 

Erkennbar werden Schimmelflecken, wenn sich Sporenträger mit gefärbten Sporen in ausreichender Anzahl an den Oberflächen gebildet haben.

 

Einzellige Pilze (Hefen) und Protozoen kommen beim Schimmelbefall ebenso vor.

 

Besonders bei älterem Schimmelbefall, im Schadensbereich können zusätzlich Milben vorkommen. Gewöhnlich tritt dabei die bekannteste Unterklasse der Spinnentiere auf, die Hausstaubmilbe.

 

Schimmelpilze, Milben aber auch einige Aktinobakterien können zu einer erhöhten Innenraumbelastung beitragen.

Wenn sich Mikroorganismen auf oder in einem Material vermehren oder vermehrt haben, dann spricht man von Schimmelbefall. Grundvoraussetzung für die starke Vermehrung von Schimmel ist eine hohe Feuchte.

 

Des Weiteren spielen natürlich Temperatur und Nährstoffe eine große Rolle bei der Entstehung von Schimmelpilzen.

 

Von Schimmelbefall abzugrenzen sind Verunreinigungen, auch Kontaminationen genannt, mit Sporen oder anderen mikrobiellen Partikeln, die von außen in den Innenraum gelangen oder aber auch aus Quellen wie Blumenerde, Lebensmitteln oder Baustaub stammen.

 

Grundsätzlich können alle Materialien,  organische Substanzen mit einer ausreichend verwertbaren Feuchte besiedelt werden oder befallen sein. Durch das Wachstum von Mikroorganismen im Material ergibt sich im Gegensatz zu einer Kontamination eine feste Verankerung in den betroffenen Gegenständen.

 

Materialien mit hoher Dichte wie Glas, Metall und Keramik, können lediglich nur oberflächlich befallen sein, da das Wachstum von Schimmelpilzen auf diesen Materialien nur durch die Anhaftung von Staub oder Schmutz möglich ist.

 

Tapeten, Gipskartonwände und Gegenstände aus Papier oder Leder werden bei Feuchteschäden relativ schnell von Schimmel besiedelt. Bei länger andauernder Feuchteeinwirkung kann es zu Bauteildurchfeuchtung und einer mikrobiellen Besiedlung von Holzwerkstoffen, Putzen und Dämmstoffen (z.B. Mineralwolle, Polystyrol) kommen.

 

Schwer besiedelbar sind nährstoffarme, stark alkalische Materialien, wie Zementestrich, Beton und Vollholz. Allerdings können „Spezialisten“ unter den Pilzen Holz besiedeln. Diese so genannten „Holz zerstörenden Pilze“ gehören mit wenigen Ausnahmen jedoch nicht zu den Schimmelpilzen.

 

Sind Materialien durchfeuchtet, aber oberflächlich trocken, können sie dennoch befallen sein. Der Befall bildet sich unterhalb der sichtbaren Oberfläche in den Materialporen wie in Dämmstoffen oder im Wandputz bzw. an der Grenzschicht zwischen verschiedenen Materialien. Diese Schäden können viel mikrobielle Biomasse enthalten; der Befall ist nur im Labor mikroskopisch oder mittels Kultivierung nachweisbar.

 

Dies trifft insbesondere auf mikrobiell befallene Trittschalldämmung aus Polystyrol zu. Sehr häufig sieht die Trittschalldämmung zunächst unauffällig aus und erst bei mikrobiologischen Untersuchungen zeigt sich ein massives Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien.

 

Auch der Befall eines Wandputzes auf einer durchfeuchteten Wand ist mitunter visuell nicht erkennbar, kann aber muffigen Geruch verursachen. Schimmelbefall kann zum einen zu Flecken, Geruchsbelästigungen  und Materialschäden führen. Zum anderen kann er durch die Emission von Sporen, mikrobiellen Stoffen und Zellfragmenten auch zu gesundheitlichen Problemen bei den Raumnutzern führen.

 

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