Asbestsanierung und Schadstoffsanierung

Viele Baumaterialien, insbesondere Asbest, die in der Vergangenheit eingesetzt wurden, werden heute als gesundheitsgefährdend und als krebserzeugend eingestuft. Zudem sind diese oft auch besonders schädlich für Umwelt und Natur. Das stellt Hausbesitzer, Wohnungseigentümer und Bauherren vor ganz besondere Herausforderungen, wenn es um die Instandhaltungs-, Sanierungs- oder Baumaßnahmen an ihren Immobilien geht!

Schadstoffsanierung Aufgabe des Eignetümers

Rechtlich gesehen sind Bauherren und Eigentümer dafür verantwortlich, dass die früher verwendeten gefährlichen Baustoffe und kontaminierten Böden sachgerecht ausgetauscht und entsorgt werden.

 

Generell gilt: Das Baugrundrisiko liegt immer beim Eigentümer.

Daher sollten Sie vor dem Erwerb einer Immobilie immer ein Bodengutachten erstellen lassen und die Bestandsimmobilie auf evtl. Schadstoff- und nutzungsbedingte Belastungen untersuchen lassen und ein entsprechendes Schadstoffkataster erstellen.

Dies gilt auch in dem Fall, wenn Sie schon länger im Besitz einer Immobilie sind, die Sie renovieren oder sanieren möchten. Denn bis zur Fertigstellung aller Baumaßnahmen, sind Sie für die sachgerechte Beseitigung aller entstehenden Schadstoffe zuständig und haftbar.

Was beinhaltet und bedeutet ein Schadstoffkataster?

Das Schadstoffkataster ist eine Zusammenstellung aller Untersuchungsergebnisse der Gebäude- und Bodenuntersuchungen, in der alle Laboranalysen, der Ort der Analyse und der entsprechende Untersuchungsbericht zusammengefasst werden. Das Schadstoffkataster soll einen detaillierten Aufschluss darüber geben, welche Schdastoffhaltigen Materialien im Gebäude oder Boden enthalten sind um spätere Sanierungsmaßnahmen Ziel- und Fachgerecht durchführen zu können.

Wann sollte ein Schadstoffkataster erstellt werden?

  • zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht bei An- und Verkauf von Immobilien und Grundstücken
  • bei allen baulichen Eingriffen in bestehenden Gebäuden
  • bei  aller Art von Sanierungsobjekten
  • vorab zur fachgerechten Entsorgung von Böden, Bauschutt und Gefahrstoffen
  • als beweisbarer Beleg, dass Ihre eigengenutzte, vermietete Immobilie oder Grundstück Schadstofffrei ist
  • zur Erfüllung der sogenannten PAK Richtlinie
  • als planerische Grundlage für das Sanierungskonzept

Sprechen Sie vor der Sanierung oder dem Erwerb einer Immobilie mit uns! Wir beraten Sie ausführlich über die Problematiken der Schadstoffsanierung und erstellen gemeinsam mit anerkannten Sachverständigen und Laboren ein erforderliches Schadstoffkataster, damit eine fachgerechte Entsorgung und Sanierung Ihrer Immobilien oder Grundstücke gewährleistet ist. Zudem dient es zur Einhaltung der strengen Vorgaben des Arbeitsschutzes bei der Sanierung und Entsorgung von Gefahrenstoffen.

Mit welchen Schadstoffen müssen Sie rechnen und welche Auswirkungen haben diese auf die durchzuführenden Baumaßnahmen und das Sanierungskonzept?

Zu allererst gilt: Für sämtliche Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten von Gefahrstoffen, muss das entsprechende Unternehmen von den zuständigen Behörden zugelassen sein. Ein Sachkundenachweis und die Einhaltung der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) sind dabei zwingend erforderlich.

 

Auch der Arbeitsschutz spielt eine Große Rolle bei der Schadstoff-Sanierung um den optimalen Schutz für Mensch und Umwelt zu gewährleisten. Unser speziell geschultes Fachpersonal verfügt dabei über die entsprechende Sachkenntnis und die dafür vorgeschriebenen technischen Voraussetzungen.

Die häufigsten und bekanntesten  Gefahrenstoffe im einzelnen:

Der wohl bekannteste Gefahrstoff am Bau ist Asbest.

Asbest wurde in zahlreichen Baustoffen bis Mitte der neunziger Jahre verwendet. Zu Verwendung kam Asbest besonders häufig bei der Herstellung von Leichtbauplatten, Naturstein, Kunststoffbelägen, Anstrichen, Klebern, Dach- und Fassadenplatten und verschiedensten Zementprodukten.

 

Einzelne Asbeste die zur Anwendung kamen sind: Weißasbest (Chrysotil), Blauasbest (Krokydolith) und Braunasbest (Amosit)

 

Freigesetzter Asbest in der Luft ist nachweislich dafür verantwortlich, das tausende Menschen im Jahr in Deutschland an einem Bronchialkarzinom, Asbestose oder Mesotheliom sterben.

 

Daher gilt bei der Sanierung und Entsorgung von asbesthaltigen Stoffen eine ganz besondere Sorgfaltspflicht, die voraussetzt, das nur durch Behörden zugelassene Firmen mit einer Zulassung nach GefStoffV diese Arbeiten durchführen dürfen.

 

Zudem besteht eine Anzeigenpflicht bei den Behörden, die vor Beginn aller Arbeiten und Entsorgungsmaßnahmen bei der jeweils zuständigen Behörde anzuzeigen sind.

Formaldehyd

Formaldehyd ist ein farbloser und stechend riechender Stoff, der bei Zimmertemperatur gasförmig wird und besonders gut wasserlöslich ist.  Zur Verwendung kommt Formaldehyd als Bindemittel für Holzplatten, in Klebstoffen, in Füllungsmittel, in Ortschäume, in Kunstharze (Bakelit) und in Teppichen.

 

Formaldehyd kann Allergien, Haut-, Atemwegs- oder Augenreizungen verursachen und ist zudem als Krebserregend eingestuft. Zudem berichten Betroffene, die in Formaldehyd kontaminierten Räumen leben, von einem allgemeinen Unwohlsein, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Nervosität.

 

Daher ist dringend angeraten entsprechende Räume auf Ihre Formaldehydbelastung zu untersuchen und gegebenenfalls entsprechende Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, sofern regelmäßiges Lüften und die Absenkung der Raumtemperatur nicht zum Erfolg führen.

Asbest-und Schadstoffsanierung aus einer Hand vom Profi!

 

Wir bieten Ihnen den Komplettservice in Sachen fachgerechter Schadstoffsanierung, inkl. Abbruch, Wiederaufbau, Entsorgung von kontaminiertem Material, nebst Grund – und Feinreinigung.